30 Tage Mindset Challenge – Woche 1 – Aller Anfang ist schwer!

30 Tage Mindset Challenge - Woche 1

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Deine Einstellung zählt – jeden einzelnen Tag!

30 Tage. Nicht viel und doch 30 Mal 16 Stunden die Möglichkeit, es zu vergeigen.

Willkommen bei der 30 Tage Mindset Challenge – Woche 1.

Das Ziel: 30 Tage nicht über das Leben motzen!

„Wie geht es dir heute?“

Du sagst jetzt entweder „gut“, weil du ein positiver Mensch bist oder du immer „gut“ sagst – oder du bist eine ehrliche Haut und klagst vielleicht über dein momentan doofes Leben.

Jeder Mensch hat von Eltern, Lehrer, Freunden mitbekommen, wie man auf Ereignisse im Leben reagieren kann. Viele Hochsensible, da gehöre ich auch dazu, sind aber aufgrund ihrer Erfahrungen im Leben eher „Schwarzseher“. Zu oft haben sie schon negative Erfahrungen gemacht.

„Mir geht es nicht gut. Schon wieder habe ich den Bericht verhauen. Mein Chef war nicht zufrieden. Ich werde das wohl nie hinbekommen!“

Kennst du das? So oder ähnlich?

Ich habe mich deshalb entschlossen, während 30 Tagen, bewusst an meiner Einstellung, meinem Mindset zu arbeiten und hier darüber zu berichten.

Eine kleine Nebenbemerkung: Falls ihr mal das Wort „Mondset“ seht. Das ist die Autokorrektur! Die ist echt nervig.

Zurück zum Thema!

Im heutigen Blogartikel will ich über die erste Woche berichten und erzählen, wie es mir ergangen ist.

Meine persönlichen 3 Schritte

Erstens. Zweitens und Drittens.

Nee! Spass beiseite. Ich werde sie natürlich hier nochmals für euch wiederholen.

Schritt 1: Mir jeden Morgen 10 Minuten lang meine Wunschsituation vorstellen.

Schritt 2: Im Laufe des Tages immer wieder positive Fragen stellen

  • Was könnte mich genau Jetzt dankbar machen?
  • Wem könnte ich heute etwas zuliebe tun?
  • Wie müsste ich mich verhalten, um heute Abend den Tag positiv abschliessen zu können?

Schritt 3: Positive Wörter verwenden.

  • Mir geht es gigantomanisch gut! Als Beispiel.

Diese 3 Schritte – oder Punkte – habe ich für mich definiert. Dabei geht es weniger um das reine Abspulen, vielmehr sind es 3 Punkte, die ich aktiv in meinen Alltag einbauen will.

Wie es mir ergangen ist, gleich.

Ist echt schwer! Aber kleine Erfolge sollte man feiern!

Ist alles glatt gegangen? NEIN!

Habe ich deshalb versagt? Ebenfalls NEIN!

Wie meistens im Leben läuft nicht alles glatt und es geht auch nicht immer alles schief!

Die 30 Tage Mindset Challenge – Woche 1.

Mehr dazu jetzt.

Immer wieder habe ich mich ertappt, wie ich „Ich bin…“ Aussagen ausgesprochen oder gedacht habe. Auch Gedanken haben die gleiche Macht wie ausgesprochene Worte.

„Ich bin müde!“ war oft und gerade am Morgen mein Gedanke. Und in dem Augenblick, als dieser Gedanke aufkam, war ich noch müder und fühlte mich echt GÄHN!

Dabei war mein Gefühl ja so. Ich fühlte mich müde.

Aha! Ich FÜHLTE mich müde.

Diese „Ich bin…“ Aussagen sind echt ein Kreuz. Sie sind endgültig und definieren uns. Wenn wir das nur oft genug hören oder uns selber einreden, werden wir es irgendwann selbst glauben.

Deshalb ist Learning 1: Keine „Ich bin…“ Aussagen mehr!

Wenn dich jemand fragt: „Wie läuft es bei dir?“

Was ist dann besser? „Es ist schwierig!“ oder „Es ist gerade etwas herausfordernd!“?

Wenn es schwierig ist, ist es so! Eine Herausforderung zu haben bedeutet aber, dass Möglichkeiten da sind, dass etwas aktiv getan werden kann.

Ich will in Zukunft vermehrt solche positiven Aussagen in mein Vokabular aufnehmen.

„Es ist herausfordernd.“ Aber damit ergibt sich auch die Chance, aktiv an der Situation zu arbeiten. Und das gibt Energie, im Gegensatz zur Aussage, dass es SCHWIERIG sei.

Learning 2: Die Aussage „Es ist herausfordernd.“ anstatt „Es ist schwierig.“ ins Vokabular aufnehmen.

Jetzt zu den 3 konkreten Schritten

Die Wunschsituation zu visualisieren, ist mir oft erst recht spät am Tag wieder eingefallen. Manchmal habe ich es auch für ein paar Minuten gemacht.

Dabei ist mir aufgefallen, wie es mir einen positiven Energieschub gegeben hat, wenn ich mir die Situation vorgestellt habe, wie es sein soll. Meine Stimmung hat sich augenblicklich positiv verändert. Zudem ist mir aufgefallen, wie wichtig mir diese Veränderung der Einstellung ist.

Ich will das!

Das eine oder andere Mal habe ich mir auch positive Fragen gestellt. Vor allem die Frage, was mich jetzt gerade dankbar macht, war eine mächtige. Es hat mich in die Realität zurück und aus der negativen Situation herausgeholt.

Daran zu denken, was man eigentlich alles hat, wie gut es einem doch geht und was wirklich wichtig ist im Leben haben mir geholfen, die herausfordernde Situation mit anderen Augen zu sehen.

„Will ich in dieser Situation negativ oder positiv sein?“ ist eine der wichtigsten Fragen, die ich mir immer wieder stellen will.

Ich kann mich entscheiden!

Du kannst dich entscheiden!

Nämlich dazu, wie du ab dieser Sekunde deine Gedanken steuern willst.

Und dann ist mir aufgefallen, dass es mir echt gigantomanisch gut geht. Eines dieser Statements, die ich in Zukunft mehr nutzen will.

Mein Learning 3: Ich kann mich entscheiden! Ich werde mich immer wieder entscheiden! Für das Positive!

Gerade heute wurde ich vor die Herausforderung gestellt, mich an einer Kasse in Geduld zu üben. Eine Frau vor mir benötigte etwas mehr Zeit um zu zahlen und das Kleingeld aus ihrem Portemonnaie zu kramen. „Echt jetzt? Geht das nicht schneller?“ Warum soll es denn schneller gehen? Ich habe doch Zeit! Ich entscheide mich jetzt, geduldig zu sein.“

Ein paar Learnings – und jetzt?

Auf jeden Fall werde ich weitermachen.

Und ändern werde ich auch etwas.

Ich bin dankbar für alles was ich habe: Finanzen, Wohnung, Essen und die Möglichkeit, an meiner Einstellung zu arbeiten. Deshalb geht es mir gigantomanisch gut! Und ich freue mich, heute wieder einen Schritt in Richtung eines positiven Mindsets zu machen. Ich stelle mir jetzt vor, wie es sein wird, wenn ich jede Herausforderung als Chance anschauen kann! Ich werde energiegeboostet durch den Tag gehen.“

Dieses Statement soll in dieser Woche meinen Tagesbeginn begleiten. Zusätzlich ist es für mich wichtig, mir immer wieder bewusst zu werden, was gerade in meinen Gedanken abgeht.

Sooft schwenken unsere Gedanken von einem Augenblick zu nächsten ins Negative. Sich dann bewusst zu sein, dass man eine Wahl hat, ist die Grundlage für eine positive Einstellung.

Es war eine spannende 30 Tage Mindset Challenge – Woche 1.

Ach ja. Das „Mondset“ ist glaube ich gar nicht mehr aufgetreten. Uff! Glück gehabt.

Jetzt bist du dran!

Wie steht es bei dir mit dem Thema Mindset? Wie war deine erste Woche bei der 30 Tage Mindset Challenge?

Lass uns als Hochsensible Community daran teilhaben und schreib mir einen Kommentar unten in die Kommentarsektion.

Sei ein Abenteurer der die Welt bewegt!

Dein Markus