Nach dem Jahr ist vor dem Jahr – ein Jahresrueckblick 2017

Jahresrueckblick 2017

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Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2017

Und was ist, wenn sich doch nichts ändert?

Das Jahr geht zu Ende. Punkt. Und wenn du genauso weiter „wursteln“ willst, kannst du jetzt aufhören zu lesen. Wenn es dich aber interessiert, wie es mir ergangen und was ich herausgefunden habe, bleib dran!

Was war den jetzt in diesem Jahr? Ein Jahresrueckblick 2017.

Kurz vor Weinachten machen sich viele Menschen Gedanken über das vergangene Jahr. Wie ist es gelaufen und wo will ich den Hebel ansetzen? Was war toll und was will ich im nächsten Jahr neu anpacken?

Diese und ähnliche Fragen stelle ich mir auch gerade. Denn schliesslich ist es nur noch circa zwei Wochen bis Weihnachten und noch eine weitere Woche bis das Jahr zu Ende ist.

Wow! Schon krass! Deshalb mein ganz persönlicher Jahresrueckblick 2017.

Beim Nachdenken über dieses Jahr – das Jahr 2017 – ist mir aufgefallen, wie ich mir immer wieder Ziele gesetzt, Projekte angegangen und Aufgaben umgesetzt habe und doch hat sich das Leben immer wieder einen Weg in meinen Alltag gegraben.

Das Leben geschieht. Dinge passieren. Ereignisse ausserhalb meiner und deiner Kontrolle erscheinen auf der Bildfläche des Lebens.

Auch in Bezug auf meine Hochsensibilität habe ich mir Dinge vorgenommen. Wie ich leben will und wie ich mein Energielevel besser in den Griff bekommen will.

Ziel gesetzt, Aufgabe umgesetzt, und dann?

Hat sich das Leben wieder eingemischt und die Prioritäten haben sich verschoben.

Mich hat das manchmal überfordert. Diese Reize, neue Anforderungen an mich oder Projekte die ich übernommen habe, waren dann doch von Zeit zu Zeit zuviel.

Ja, ok!

Wenn ich Projekte übernehme bin ich selbst schuld!

Im Prinzip!

Und doch brauche ich nebst dem „Schauen“ auf mein Energielevel, auf die Reize die mich triggern, auch die Herausforderungen im Leben. Sonst werde ich einfach zu träge. Es wird mir zu langweilig.

Dieser Spagat ist schwierig! Sorry – herausfordernd!

Mein Wechsel im Business

Ich habe mir in diesem Sommer viele Gedanken gemacht, wie es mit meinem Business weitergehen soll. Dabei hatte sich der Gedanke, in Richtung Hochsensibilität zu gehen immer mehr in den Vordergrund gedrängt.

Und so bin ich Ende Juli mit dieser Seite abenteuerhochsensibel.ch an den Start gegangen. Wow! War ich motiviert! Ich konnte stundenlang daran arbeiten und schreiben, designen.

Doch als dann alles fertig war, ist meine mir bestens bekannte „Alles ist doof…“ Mentalität wieder aufgetaucht. Immer dann, wenn ich es gar nicht will.

Anstatt Möglichkeiten und Chancen zu sehen, bin ich wieder in den Klub der Schwarzseher eingetreten. Der ist echt Mist! Nebst dem Verlust der Motivation ist auch noch so eine Trägheit und Faulheit dazugekommen.

Das sind Gesellen! Die nerven echt!

Kennst du das auch? Du startest voller Energie und bist voll motiviert. Doch dann, aus dem Nichts heraus verlierst du die Motivation und den Spass an der neuen Sache.

Das kann es doch nicht sein! Da muss sich was ändern!

Die 30 Tage Mindset Challenge

Die drei Kumpels wollte ich loswerden. So schnell es geht.

Deshalb habe ich mich mit dem Thema Mindset zu befassen begonnen. Wie kann ich positiv ausgerichtet durch den Tag gehen? Wie schaffe ich es in allem was mir im Leben begegnet, Chancen zu sehen anstatt den Kopf in den Sand zu stecken?

Ist eh dunkel, wenn du den Kopf im Sand stecken hast.

Ich konnte vieles mitnehmen in diesen 30 Tagen. Die FAA Abkürzung ist eines davon:

FAA – Fokus, Ausdrucksweise, Anhalten

Worauf setzt du gerade deinen Fokus? Chancen oder Probleme?

Wie sehen deine Gedanken aus? Ist es gerade „SCHWIERIG“ oder „HERAUSFORDERND“?

Wie kannst du negative Gedanken an die Zukunft sofort stoppen? Mit der Atemmeditation sich während 5 Minuten auf den eigenen Atem konzentrieren.

Aber wie mit allem ist es auch hier so: Wenn du nicht dran bleibst, wird dein neu plattgetretener Pfad wieder zuwachsen.

Hier der Link auf die 30 Tage Mindset Challenge Artikel: https://abenteuerhochsensibel.ch/category/mindset-challenge/

Weiter Ziele setzen oder doch lieber Schritt für Schritt?

Beides!

Ich habe mir echt überlegt, in Zukunft jeden Tag einfach so zu nehmen, wie er kommt. Nicht mehr soviel zu planen und schon gar nicht Ziele zu setzen. Dann kann auch nichts schiefgehen.

Das bin ich aber nicht! Ich brauche Ziele, etwas auf das ich zusteuern kann. Und doch will ich auch mehr im Hier und Jetzt leben. Das Leben so nehmen wie es ist.

Dabei werde ich mir aber weniger auf einmal aufladen. Nur etwas auf einmal – um Reizüberflutung zu vermeiden. Ist für mich extrem wichtig!

Ausserdem muss – und will ich – auf meine Gesundheit achten. Meine gesundheitlichen Probleme sind für mich ein Wink mit dem Telefonmasten.

Der Gartenzaunpfahl ist dazu viel zu klein!

Ernährung, meine Psyche und Sport werden im 2018 wichtige Komponenten für mehr Energie und weniger Überlastung darstellen.

Da ich ja Ziel und konkrete Schritte mag, habe ich mir 3 Punkte überlegt, die ich ab sofort in mein Leben integrieren will.

3 Schritte für mehr Energie und weniger Überlastung

  1. Einführung von 3-Monats-Phasen
  2. Nur 1 Hauptziel bzw. eine konkrete Sache auf die ich mich in dieser Zeit konzentrieren werde
  3. Meine Prioritäten anders setzen

Mit den 3-Monats-Phasen werde ich meinen Blick, meine Ziele und meine Planung nicht mehr auf das ganze Jahr ausrichten sondern nur noch auf eben 3 Monate. Das gibt mir die Möglichkeit, mich mehr zu fokussieren und gleichzeitig weniger zu verzetteln. Ausserdem kann ich flexibler auf das Leben reagieren.

Mit nur 1 Hauptziel bzw. einer konkreten Sache in dieser Zeit verhindere ich Reizüberflutung durch zuvieles gleichzeitig. Ausserdem habe ich so mehr Zeit für Sport und Erholung.

Zu guter letzt werde ich meine Prioritäten ändern. Zuerst komme ICH! Dann meine Familie und erst dann kommen Job, Hobbys etc. Denn nur wenn ich als Hochsensibler Mensch funktioniere, kann ich auch meiner Frau ein guter Ehemann sein und im Job durchstarten.

Das war’s mit meinem Jahresrueckblick 2017.

Jetzt bist du dran!

Wie war dein 2017 und was nimmst du dir für 2018 vor? Hast du weitere Tipps, wie wir ein Abenteurer werden können, der die Welt bewegt? Machst du auch einen Jahresrueckblick 2017?

Lass uns als Hochsensible Community daran teilhaben und schreib mir einen Kommentar unten in die Kommentarsektion.

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Dein Markus

30 Tage Mindset Challenge – Woche 4 – Jetzt geht es erst richtig los!

30 Tage Mindset Challenge - Woche 4

Photo by Mikito Tateisi on Unsplash

 

Schon vorbei – und doch geht es jetzt erst richtig los!

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Und jeder Weg geht auch nur weiter, wenn man den nächsten Schritt geht.

30 Tage Mindset Challenge – Woche 4

So wie auf dem Bild, beginnt jeder Weg mit dem ersten Schritt. Und dann noch einen – und noch einen – und noch einen…

Du weisst wie es weitergeht!

Dranbleiben ist wichtig! Denn nur damit wird es zu einer Gewohnheit. Und Gewohnheiten gehen einem in Fleisch und Blut über.

Mach es wie der kleine Junge: Nimm einen Schritt nach dem anderen!

Durch Distanz wieder näher dran

Nun ist es also soweit!

Die vierte und damit letzte Woche der 30 Tage Mindset Challenge ist vorbei.

Irgendwie hatte ich, je länger die Challenge dauerte, desto mehr den Eindruck, dass ich erst gerade begonnen hätte. Die Zeit ging so schnell vorüber.

30 Tage Mindset Challenge – Woche 4 ist vorbei! Echt jetzt?

Was also ist in der letzten Woche noch passiert?

Viel und doch gar nicht so viel Grosses! Auf den ersten Blick jedenfalls.

Klar! Im Moment gehen wir mit ganz grossen Schritten auf Weihnachten zu. Das bedeutet für die meisten von uns, viel zu tun zu haben, Wichtiges abzuschliessen oder noch schnell vor Ende Jahr erledigen zu müssen.

So geht es auch mir.

Ein privates Projekt läuft auf seinen Höhepunkt Mitte Dezember zu. Für mich bedeutet das, eine Aufgabe abzuhaken und vier Neue in OmniFocus einzutragen.

Zum Beispiel gerade gestern konnte ich eine Aufgabe nicht zu Ende führen und war gelinde gesagt, etwas angefressen. Doch dann realisierte ich, dass ich gerade jetzt dankbar sein sollte für die beendeten Aufgaben.

Fokus!

So gelang es mir, wieder ein positives Mindset zu bekommen. Und am Ende des Tages fand ich sogar noch eine Lösung für ein schon lange schwelendes Problem!

Jiippi!

Irgendwie ist durch die vielen Aufgaben etwas Distanz zur 30 Tage Mindset Challenge entstanden. Sie war nicht mehr so präsent. Und doch, in den Situationen, in welchen ich mich über etwas freue oder auch ärgere, kommt es mir wieder in den Sinn. So kann ich mich wieder neu fokussieren.

Ich glaube, so sollte das auch sein.

Keiner von uns wird ab sofort mit einem Dauergrinsen durch die Welt gehen. Würde irgendwie auch schräg aussehen. Vielmehr ist es wichtig, sich der Thematik bewusst zu sein und sich immer wieder neu auszurichten.

Was am Ende bleibt…

… ist die Gewissheit, noch viel Weg vor mir zu haben. Trotz aller Erfolge und jedem Mal, wo ich ruhig bleiben und mich richtig ausrichten konnte, bleibt es ein Weg.

Und jeden Weg muss man zuerst gehen, bevor man zurückblicken kann.

Für mich war es eine tolle Erfahrung. 30 Tage lang sich im Alltag mit dem Thema Mindset zu beschäftigen, war super! Und speziell deshalb, da ich hier darüber berichten musste. Schliesslich habe ich es ja versprochen.

Das hat mir geholfen, jeweils über die letzte Woche nachzudenken: Was war gut und wo habe ich suboptimal gehandelt? So auch in  der 30 Tage Mindset Challenge – Woche 4.

Für mich ist die Challenge nur positiv über die Bühne gegangen, weil ich darüber Rechenschaft ablegen musste. Sonst wäre es bald im Sand verlaufen.

Deshalb mein Tipp an dich: Such dir bei deiner Challenge einen Partner. Jemanden, der den Weg mit dir geht und dich auch mal in den Allerwertesten tritt, wenn es sein muss.

Zu Zweit lässt sich eine schwere Kiste nun Mal leichter tragen.

…und was ich anders machen würde

Eigentlich gar nichts!

Denn wenn ich mir den Weg genauer planen, mir definieren würde, was wann wo zu geschehen hat, würde ich mich vor unerwarteten Entdeckungen verschliessen.

Gerade die Tatsache, dass ich über die Atemmeditation gestossen bin, hätte ich so nicht planen können. Sie hat mir aber das eine oder andere Mal geholfen, mich wieder ins Jetzt zurückzuholen.

War für mich, als Jemanden der gerne plant und organisiert, nicht immer einfach!

Für war es super! 30 Tage – oder 4 Wochen – in welchen ich Vieles lernen und umsetzen konnte.

Und nicht vergessen:

FAA – Fokus – Ausdrucksweise – Anhalten

  • Auf was FOKUSSIERST du dich?
  • Welche WÖRTER VERWENDEST DU?
  • Wann ist es Zeit, ANZUHALTEN und wieder in die Gegenwart zu kommen?

Jetzt bist du dran!

Wie steht es bei dir mit dem Thema Mindset? Und wie waren deine 30 Tage Mindset Challenge? Wie war 30 Tage Mindset Challenge – Woche 4?

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Dein Markus

30 Tage Mindset Challenge – Woche 3 – Kleine Schritte Vorwärtskommen

30 Tage Mindset Challenge - Woche 3

Photo by Nine Köpfer on Unsplash

 

Heute. Einen Millimeter weiter.

Wenn ich es heute schaffe, einen Millimeter weiter zu sein als gestern, darf ich mich freuen. Denn ein Millimeter weiter ist definitiv nicht gleich weit wie gestern!

Ist es schwierig? – Nein herausfordernd! 30 Tage Mindset Challenge – Woche 3

Die 30 Tage Mindset Challenge – Woche 3 ist vorbei.

Zu Beginn gleich das Positive. Es ist mir in dieser Woche vermehrt aufgefallen, dass ich anstatt dem Wort „schwierig“ viel öfters das Wort „herausfordernd“ verwendet habe.

Supi! Wieder ein kleiner Schritt in Richtung eines besseren Mindsets.

Irgendwie schon krass, wie einem plötzlich auffällt, dass sich die eigene Einstellung zu ändern beginnt. Nicht so rasch und deutlich, wie ich es mir wünschen würde. Aber immerhin!

Ich auf jeden Fall bin mehr als ungeduldig! Manchmal. Ok, fast immer!

Gibt es eigentlich ein besseres Wort für „ungeduldig“?

Gibt es!

  • erwartungsvoll
  • gespannt
  • in gespannter Erwartung

Nicht schlecht, Herr Specht!

Werde mal daran weiterarbeiten.

Und wie ist das mit dem Medidationsmeister?

Wäre ja zu schön gewesen! Bin halt etwas unged… äh ich meine „sehr gespannt“.

Was ich schon letzte Woche festgestellt habe ist immer noch ein Thema. Meine Gedanken gehen stiften. Sie machen was sie wollen und lenken mich ab vom Eigentlichen: dem Achtgeben auf die Atmung.

Habe es noch nicht fertigbekommen, mich ganz und gar nur auf das Atmen zu konzentrieren. Immer wieder gehen mir Gedanken über den nächsten Tag, was ich noch zu tun habe und sogar über das Meditieren und wie es funktioniert, durch den Kopf.

Dranbleiben und „erwartungsvoll“ auf den Erfolg hinarbeiten.

Mir geht es gut!

Genau so sollte ich, und will ich mich ehrlich äussern, wenn ich danach gefragt werde. Schliesslich hat das immer auch mit meiner Einstellung zum Leben zu tun. Mein Statement ist mir dabei eine grosse Hilfe und ich lese es mir regelmässig durch.

Ich bin dankbar für alles was ich habe: Finanzen, Wohnung, Essen und die Möglichkeit, an meiner Einstellung zu arbeiten. Deshalb geht es mir gigantomanisch gut! Ich freue mich, heute wieder einen Schritt in Richtung eines positiven Mindsets zu machen. Ich stelle mir jetzt vor, wie es sein wird, wenn ich jede Herausforderung als Chance anschauen kann! Ich werde energiegeboostet durch den Tag gehen.“

Gerade das Thema „Dankbarkeit“ ist mir in den letzten Tagen da und dort mal aufgefallen. Dankbar zu sein für das was man hat, ist die Grundlage um positiv durch den Tag zu gehen.

Nicht das was ich NICHT habe, sondern vielmehr das was ich habe, ist wichtig.

Mein Mindset ist noch nicht dort, wo ich eigentlich sein möchte. Aber ich habe schon den einen oder anderen Erfolg feiern dürfen und ich werde auch noch weitere Erfolge feiern können. Das steht fest!

Nimm dir regelmässig Zeit um deine kleinen Erfolge zu feiern und gönn dir etwas Kleines. Meine Erkenntnis in der 30 Tage Mindset Challenge – Woche 3!

Werde ich heute auch tun.

Was zum Hack ist FAA?

Erinnerst du dich noch an letzte Woche? Ich habe berichtet, dass für mich einfach klare Worte und Abkürzungen wichtig sind, um mich an Dinge zu erinnern.

Deshalb FAA.

FAA – Fokus, Ausdrucksweise, Anhalten

Das F in FAA ist das Schwierigste, merke ich immer wieder. Gerade dann, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir wünsche. Dann den Fokus auf das Ziel ausgerichtet zu halten ist…….

… wer weiss es?

… herausfordernd!

Genau!

Hier habe ich noch Arbeit vor mir und werde wohl über die 30 Tage Mindset Challenge hinaus damit beschäftigt sein.

Aber allein schon die Reise machen zu dürfen, ist ein Privileg!

Deshalb werde ich mir für die letzte Woche nichts Neues planen sondern vielmehr an FAA weiterarbeiten und…

… „erwartungsvoll“ dranbleiben!

30 Tage Mindset Challenge – Woche 3 ist vorbei. Ich freue mich auf die Woche 4

Jetzt bist du dran!

Wie steht es bei dir mit dem Thema Mindset? Wie war deine dritte Woche bei der 30 Tage Mindset Challenge?

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Dein Markus

30 Tage Mindset Challenge – Woche 2 – Aufstehen und weiter!

Mindset Challenge Woche 2

Photo by Daniel Mingook Kim on Unsplash

 

Jeden Tag hast du eine neue Chance.

Jeder Morgen gibt dir die einmalige Möglichkeit dich zu entscheiden, wie du durch den Tag gehen willst. Wähle weise.

Die erste Woche war super! Und jetzt?

Ich muss zugeben, nach der ersten Woche war ich doch noch etwas euphorisch. Die 30 Tage Mindset Challenge – Woche 2 war doch etwas schwieriger als Woche 1.

Sorry! Ich sollte „herausfordernder“ sagen.

Und obwohl auch einiges schief lief, hatte ich doch am Ende eine sehr positive Woche. Wer hätte das gedacht?

Vor allem dann, wenn ich mir meine positiven Sätze wieder ins Gedächtnis gerufen habe, konnte ich feststellen, dass ich wieder anders zu denken begann.

„Mir geht es gigantomanisch gut!“

„Ich bin so richtig energiegeboostet!“

Es hat sich etwas verändert. Tatsächlich.

Nur wenig zwar, aber jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt! Und für mich als Hochsensiblen „Schwarzseher“ ist das eine super Sache.

Woche 2 – Der grosse Absturz?

Nein! Nicht ganz!

Gerade in den Momenten, in welchen ich mir bewusst gemacht habe, dass ich immer eine Wahl habe, hat es sehr gut funktioniert.

Ich konnte mich entscheiden, wie ich die aktuelle Situation anschauen wollte. Positiv oder Negativ?

Denn genau dort, wo ich meinen Fokus drauf lege, das ziehe ich an.

Diese Woche hatte ich mit einer Magenverstimmung zu kämpfen und war mehr oder minder schlapp. Das hat mich ziemlich geärgert und meinen Fokus wieder total verschoben. Mein Visier war verstellt.

Erst als ich mich nicht mehr geärgert und wieder realisiert habe, was ich will, konnte ich mich neu fokussieren.

Das Mühsame daran war, mein falsch eingestelltes Visier erst gar nicht zu bemerken. Vermutlich, weil dieses Visier Jahre lang so eingestellt war. Ich muss den korrekten Fokus erst wieder lernen.

Die 30 Tage Mindset Challenge – Woche 2 wurde zur Herausforderung.

Ab jetzt wird meditiert!

Hää? Du und Meditation?

Ja.

Einmal in dieser Woche bin ich über die Atemmeditation gestolpert. Aber Meditation und fernöstliche Lehre sind nicht so mein Ding.

Deshalb war ich erst mal skeptisch.

Doch dann ist mir bewusst geworden, dass sich auf den Atem zu konzentrieren Nichts sein kann, was ich nicht tun wollte oder konnte.

Also habe ich es mal ausprobiert.

5 Minuten ruhig atmen, sich auf das Atmen konzentrieren und aufkommende Gedanken wahrnehmen aber nicht bewerten. Das war der Plan.Das ist für auditiv Hochsensible Menschen gar nicht so einfach. Ich habe in den ersten etwas 2 Minuten alles um mich herum wahrgenommen, nur nicht den Atem. Die Baumaschinen draussen, der Nachbar welcher durch die Wohnung lief, usw.

Doch mit der Zeit lief es immer besser und plötzlich waren die 5 Minuten vorbei. Ich war sogar etwas verstimmt, dass die Zeit jetzt schon vorbei war.

Ich war sehr erstaunt, dass sich meine Gedanken vom bevorstehenden Wochenende, von den Sachen die machen wollte, entfernt haben und ich mich wieder auf das Jetzt konzentrieren konnte.

Wow! Coole Sache!

Also werde ich die Atemmeditation als ein weiteres Tool in meinen Rucksack packen.

Learning 1 für diese Woche: Ich werde Atemmeditation zum bewussten Herunterfahren regelmässig in den Alltag einbauen.

Und gerade dann, wenn meine Gedanken wieder einmal beschliessen, auf der Herbstmesse Karussell zu fahren.

Du musst auch tun, was du schreibst

Genau! Wenn ich weiterkommen will, muss ich auch tun was ich selbst geschrieben habe. Ist ja eigentlich logisch! Oder?

Also habe ich das auch immer wieder gemacht. Gelesen, was ich mir für diese Woche vorgenommen habe.

Sonst werde ich von all den täglichen Eindrücken total zugemüllt und vergesse, auf was ich mich eigentlich konzentrieren wollte.

Ist für Hochsensible Menschen ja eh schwer.

Sorry, schon wieder reingefallen! Mit dem neuen Mindset sollte ich „herausfordernd“ sagen.

Wie gesagt, es ist für Hochsensible herausfordernd, sich nicht von Eindrücken erschlagen zu lassen.

Deshalb hier nochmal mein Statement von letzter Woche:

Ich bin dankbar für alles was ich habe: Finanzen, Wohnung, Essen und die Möglichkeit, an meiner Einstellung zu arbeiten. Deshalb geht es mir gigantomanisch gut! Ich freue mich, heute wieder einen Schritt in Richtung eines positiven Mindsets zu machen. Ich stelle mir jetzt vor, wie es sein wird, wenn ich jede Herausforderung als Chance anschauen kann! Ich werde energiegeboostet durch den Tag gehen.“

Ich bin dankbar und mir geht es wirklich gut! Das ist so. Auch wenn meine Gedanken mir immer wieder etwas Anderes einreden wollen. Deshalb kann ich mit Energie durch den Tag gehen. Punkt.

Woche 3 – Ich komme!

Die Hälfte der Zeit ist schon vorbei. Die 30 Tage Mindset Challenge – Woche 2 ist Geschichte. So schnell läuft die Zeit. Aber ich freue mich auf die zweite Hälfte und bin gespannt, was mir auf dem Weg noch alles entgegenkommt.

Fokus – Worauf konzentriere ich mich?

Ausdrucksweise – Wie sage ich, was ich sagen will?

Anhalten – Wie schaffe ich es jetzt, mein Kopfkino anzuhalten?

Ich liebe es, kurze Begriffe zu haben, die mich daran erinnern, was ich mir vornehmen will.

Fokus – Ausdrucksweise – Anhalten!

Meine drei Säulen für Woche 3!

Jetzt bist du dran!

Wie steht es bei dir mit dem Thema Mindset? Wie war deine zweite Woche bei der 30 Tage Mindset Challenge?

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Sei ein Abenteurer der die Welt bewegt!

Dein Markus

30 Tage Mindset Challenge – Woche 1 – Aller Anfang ist schwer!

30 Tage Mindset Challenge - Woche 1

Photo by Ariel Lustre on Unsplash

 

Deine Einstellung zählt – jeden einzelnen Tag!

30 Tage. Nicht viel und doch 30 Mal 16 Stunden die Möglichkeit, es zu vergeigen.

Willkommen bei der 30 Tage Mindset Challenge – Woche 1.

Das Ziel: 30 Tage nicht über das Leben motzen!

„Wie geht es dir heute?“

Du sagst jetzt entweder „gut“, weil du ein positiver Mensch bist oder du immer „gut“ sagst – oder du bist eine ehrliche Haut und klagst vielleicht über dein momentan doofes Leben.

Jeder Mensch hat von Eltern, Lehrer, Freunden mitbekommen, wie man auf Ereignisse im Leben reagieren kann. Viele Hochsensible, da gehöre ich auch dazu, sind aber aufgrund ihrer Erfahrungen im Leben eher „Schwarzseher“. Zu oft haben sie schon negative Erfahrungen gemacht.

„Mir geht es nicht gut. Schon wieder habe ich den Bericht verhauen. Mein Chef war nicht zufrieden. Ich werde das wohl nie hinbekommen!“

Kennst du das? So oder ähnlich?

Ich habe mich deshalb entschlossen, während 30 Tagen, bewusst an meiner Einstellung, meinem Mindset zu arbeiten und hier darüber zu berichten.

Eine kleine Nebenbemerkung: Falls ihr mal das Wort „Mondset“ seht. Das ist die Autokorrektur! Die ist echt nervig.

Zurück zum Thema!

Im heutigen Blogartikel will ich über die erste Woche berichten und erzählen, wie es mir ergangen ist.

Meine persönlichen 3 Schritte

Erstens. Zweitens und Drittens.

Nee! Spass beiseite. Ich werde sie natürlich hier nochmals für euch wiederholen.

Schritt 1: Mir jeden Morgen 10 Minuten lang meine Wunschsituation vorstellen.

Schritt 2: Im Laufe des Tages immer wieder positive Fragen stellen

  • Was könnte mich genau Jetzt dankbar machen?
  • Wem könnte ich heute etwas zuliebe tun?
  • Wie müsste ich mich verhalten, um heute Abend den Tag positiv abschliessen zu können?

Schritt 3: Positive Wörter verwenden.

  • Mir geht es gigantomanisch gut! Als Beispiel.

Diese 3 Schritte – oder Punkte – habe ich für mich definiert. Dabei geht es weniger um das reine Abspulen, vielmehr sind es 3 Punkte, die ich aktiv in meinen Alltag einbauen will.

Wie es mir ergangen ist, gleich.

Ist echt schwer! Aber kleine Erfolge sollte man feiern!

Ist alles glatt gegangen? NEIN!

Habe ich deshalb versagt? Ebenfalls NEIN!

Wie meistens im Leben läuft nicht alles glatt und es geht auch nicht immer alles schief!

Die 30 Tage Mindset Challenge – Woche 1.

Mehr dazu jetzt.

Immer wieder habe ich mich ertappt, wie ich „Ich bin…“ Aussagen ausgesprochen oder gedacht habe. Auch Gedanken haben die gleiche Macht wie ausgesprochene Worte.

„Ich bin müde!“ war oft und gerade am Morgen mein Gedanke. Und in dem Augenblick, als dieser Gedanke aufkam, war ich noch müder und fühlte mich echt GÄHN!

Dabei war mein Gefühl ja so. Ich fühlte mich müde.

Aha! Ich FÜHLTE mich müde.

Diese „Ich bin…“ Aussagen sind echt ein Kreuz. Sie sind endgültig und definieren uns. Wenn wir das nur oft genug hören oder uns selber einreden, werden wir es irgendwann selbst glauben.

Deshalb ist Learning 1: Keine „Ich bin…“ Aussagen mehr!

Wenn dich jemand fragt: „Wie läuft es bei dir?“

Was ist dann besser? „Es ist schwierig!“ oder „Es ist gerade etwas herausfordernd!“?

Wenn es schwierig ist, ist es so! Eine Herausforderung zu haben bedeutet aber, dass Möglichkeiten da sind, dass etwas aktiv getan werden kann.

Ich will in Zukunft vermehrt solche positiven Aussagen in mein Vokabular aufnehmen.

„Es ist herausfordernd.“ Aber damit ergibt sich auch die Chance, aktiv an der Situation zu arbeiten. Und das gibt Energie, im Gegensatz zur Aussage, dass es SCHWIERIG sei.

Learning 2: Die Aussage „Es ist herausfordernd.“ anstatt „Es ist schwierig.“ ins Vokabular aufnehmen.

Jetzt zu den 3 konkreten Schritten

Die Wunschsituation zu visualisieren, ist mir oft erst recht spät am Tag wieder eingefallen. Manchmal habe ich es auch für ein paar Minuten gemacht.

Dabei ist mir aufgefallen, wie es mir einen positiven Energieschub gegeben hat, wenn ich mir die Situation vorgestellt habe, wie es sein soll. Meine Stimmung hat sich augenblicklich positiv verändert. Zudem ist mir aufgefallen, wie wichtig mir diese Veränderung der Einstellung ist.

Ich will das!

Das eine oder andere Mal habe ich mir auch positive Fragen gestellt. Vor allem die Frage, was mich jetzt gerade dankbar macht, war eine mächtige. Es hat mich in die Realität zurück und aus der negativen Situation herausgeholt.

Daran zu denken, was man eigentlich alles hat, wie gut es einem doch geht und was wirklich wichtig ist im Leben haben mir geholfen, die herausfordernde Situation mit anderen Augen zu sehen.

„Will ich in dieser Situation negativ oder positiv sein?“ ist eine der wichtigsten Fragen, die ich mir immer wieder stellen will.

Ich kann mich entscheiden!

Du kannst dich entscheiden!

Nämlich dazu, wie du ab dieser Sekunde deine Gedanken steuern willst.

Und dann ist mir aufgefallen, dass es mir echt gigantomanisch gut geht. Eines dieser Statements, die ich in Zukunft mehr nutzen will.

Mein Learning 3: Ich kann mich entscheiden! Ich werde mich immer wieder entscheiden! Für das Positive!

Gerade heute wurde ich vor die Herausforderung gestellt, mich an einer Kasse in Geduld zu üben. Eine Frau vor mir benötigte etwas mehr Zeit um zu zahlen und das Kleingeld aus ihrem Portemonnaie zu kramen. „Echt jetzt? Geht das nicht schneller?“ Warum soll es denn schneller gehen? Ich habe doch Zeit! Ich entscheide mich jetzt, geduldig zu sein.“

Ein paar Learnings – und jetzt?

Auf jeden Fall werde ich weitermachen.

Und ändern werde ich auch etwas.

Ich bin dankbar für alles was ich habe: Finanzen, Wohnung, Essen und die Möglichkeit, an meiner Einstellung zu arbeiten. Deshalb geht es mir gigantomanisch gut! Und ich freue mich, heute wieder einen Schritt in Richtung eines positiven Mindsets zu machen. Ich stelle mir jetzt vor, wie es sein wird, wenn ich jede Herausforderung als Chance anschauen kann! Ich werde energiegeboostet durch den Tag gehen.“

Dieses Statement soll in dieser Woche meinen Tagesbeginn begleiten. Zusätzlich ist es für mich wichtig, mir immer wieder bewusst zu werden, was gerade in meinen Gedanken abgeht.

Sooft schwenken unsere Gedanken von einem Augenblick zu nächsten ins Negative. Sich dann bewusst zu sein, dass man eine Wahl hat, ist die Grundlage für eine positive Einstellung.

Es war eine spannende 30 Tage Mindset Challenge – Woche 1.

Ach ja. Das „Mondset“ ist glaube ich gar nicht mehr aufgetreten. Uff! Glück gehabt.

Jetzt bist du dran!

Wie steht es bei dir mit dem Thema Mindset? Wie war deine erste Woche bei der 30 Tage Mindset Challenge?

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Sei ein Abenteurer der die Welt bewegt!

Dein Markus