Nach dem Jahr ist vor dem Jahr – ein Jahresrueckblick 2017

Jahresrueckblick 2017

Photo by Vernon Raineil Cenzon on Unsplash

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2017

Und was ist, wenn sich doch nichts ändert?

Das Jahr geht zu Ende. Punkt. Und wenn du genauso weiter „wursteln“ willst, kannst du jetzt aufhören zu lesen. Wenn es dich aber interessiert, wie es mir ergangen und was ich herausgefunden habe, bleib dran!

Was war den jetzt in diesem Jahr? Ein Jahresrueckblick 2017.

Kurz vor Weinachten machen sich viele Menschen Gedanken über das vergangene Jahr. Wie ist es gelaufen und wo will ich den Hebel ansetzen? Was war toll und was will ich im nächsten Jahr neu anpacken?

Diese und ähnliche Fragen stelle ich mir auch gerade. Denn schliesslich ist es nur noch circa zwei Wochen bis Weihnachten und noch eine weitere Woche bis das Jahr zu Ende ist.

Wow! Schon krass! Deshalb mein ganz persönlicher Jahresrueckblick 2017.

Beim Nachdenken über dieses Jahr – das Jahr 2017 – ist mir aufgefallen, wie ich mir immer wieder Ziele gesetzt, Projekte angegangen und Aufgaben umgesetzt habe und doch hat sich das Leben immer wieder einen Weg in meinen Alltag gegraben.

Das Leben geschieht. Dinge passieren. Ereignisse ausserhalb meiner und deiner Kontrolle erscheinen auf der Bildfläche des Lebens.

Auch in Bezug auf meine Hochsensibilität habe ich mir Dinge vorgenommen. Wie ich leben will und wie ich mein Energielevel besser in den Griff bekommen will.

Ziel gesetzt, Aufgabe umgesetzt, und dann?

Hat sich das Leben wieder eingemischt und die Prioritäten haben sich verschoben.

Mich hat das manchmal überfordert. Diese Reize, neue Anforderungen an mich oder Projekte die ich übernommen habe, waren dann doch von Zeit zu Zeit zuviel.

Ja, ok!

Wenn ich Projekte übernehme bin ich selbst schuld!

Im Prinzip!

Und doch brauche ich nebst dem „Schauen“ auf mein Energielevel, auf die Reize die mich triggern, auch die Herausforderungen im Leben. Sonst werde ich einfach zu träge. Es wird mir zu langweilig.

Dieser Spagat ist schwierig! Sorry – herausfordernd!

Mein Wechsel im Business

Ich habe mir in diesem Sommer viele Gedanken gemacht, wie es mit meinem Business weitergehen soll. Dabei hatte sich der Gedanke, in Richtung Hochsensibilität zu gehen immer mehr in den Vordergrund gedrängt.

Und so bin ich Ende Juli mit dieser Seite abenteuerhochsensibel.ch an den Start gegangen. Wow! War ich motiviert! Ich konnte stundenlang daran arbeiten und schreiben, designen.

Doch als dann alles fertig war, ist meine mir bestens bekannte „Alles ist doof…“ Mentalität wieder aufgetaucht. Immer dann, wenn ich es gar nicht will.

Anstatt Möglichkeiten und Chancen zu sehen, bin ich wieder in den Klub der Schwarzseher eingetreten. Der ist echt Mist! Nebst dem Verlust der Motivation ist auch noch so eine Trägheit und Faulheit dazugekommen.

Das sind Gesellen! Die nerven echt!

Kennst du das auch? Du startest voller Energie und bist voll motiviert. Doch dann, aus dem Nichts heraus verlierst du die Motivation und den Spass an der neuen Sache.

Das kann es doch nicht sein! Da muss sich was ändern!

Die 30 Tage Mindset Challenge

Die drei Kumpels wollte ich loswerden. So schnell es geht.

Deshalb habe ich mich mit dem Thema Mindset zu befassen begonnen. Wie kann ich positiv ausgerichtet durch den Tag gehen? Wie schaffe ich es in allem was mir im Leben begegnet, Chancen zu sehen anstatt den Kopf in den Sand zu stecken?

Ist eh dunkel, wenn du den Kopf im Sand stecken hast.

Ich konnte vieles mitnehmen in diesen 30 Tagen. Die FAA Abkürzung ist eines davon:

FAA – Fokus, Ausdrucksweise, Anhalten

Worauf setzt du gerade deinen Fokus? Chancen oder Probleme?

Wie sehen deine Gedanken aus? Ist es gerade „SCHWIERIG“ oder „HERAUSFORDERND“?

Wie kannst du negative Gedanken an die Zukunft sofort stoppen? Mit der Atemmeditation sich während 5 Minuten auf den eigenen Atem konzentrieren.

Aber wie mit allem ist es auch hier so: Wenn du nicht dran bleibst, wird dein neu plattgetretener Pfad wieder zuwachsen.

Hier der Link auf die 30 Tage Mindset Challenge Artikel: https://abenteuerhochsensibel.ch/category/mindset-challenge/

Weiter Ziele setzen oder doch lieber Schritt für Schritt?

Beides!

Ich habe mir echt überlegt, in Zukunft jeden Tag einfach so zu nehmen, wie er kommt. Nicht mehr soviel zu planen und schon gar nicht Ziele zu setzen. Dann kann auch nichts schiefgehen.

Das bin ich aber nicht! Ich brauche Ziele, etwas auf das ich zusteuern kann. Und doch will ich auch mehr im Hier und Jetzt leben. Das Leben so nehmen wie es ist.

Dabei werde ich mir aber weniger auf einmal aufladen. Nur etwas auf einmal – um Reizüberflutung zu vermeiden. Ist für mich extrem wichtig!

Ausserdem muss – und will ich – auf meine Gesundheit achten. Meine gesundheitlichen Probleme sind für mich ein Wink mit dem Telefonmasten.

Der Gartenzaunpfahl ist dazu viel zu klein!

Ernährung, meine Psyche und Sport werden im 2018 wichtige Komponenten für mehr Energie und weniger Überlastung darstellen.

Da ich ja Ziel und konkrete Schritte mag, habe ich mir 3 Punkte überlegt, die ich ab sofort in mein Leben integrieren will.

3 Schritte für mehr Energie und weniger Überlastung

  1. Einführung von 3-Monats-Phasen
  2. Nur 1 Hauptziel bzw. eine konkrete Sache auf die ich mich in dieser Zeit konzentrieren werde
  3. Meine Prioritäten anders setzen

Mit den 3-Monats-Phasen werde ich meinen Blick, meine Ziele und meine Planung nicht mehr auf das ganze Jahr ausrichten sondern nur noch auf eben 3 Monate. Das gibt mir die Möglichkeit, mich mehr zu fokussieren und gleichzeitig weniger zu verzetteln. Ausserdem kann ich flexibler auf das Leben reagieren.

Mit nur 1 Hauptziel bzw. einer konkreten Sache in dieser Zeit verhindere ich Reizüberflutung durch zuvieles gleichzeitig. Ausserdem habe ich so mehr Zeit für Sport und Erholung.

Zu guter letzt werde ich meine Prioritäten ändern. Zuerst komme ICH! Dann meine Familie und erst dann kommen Job, Hobbys etc. Denn nur wenn ich als Hochsensibler Mensch funktioniere, kann ich auch meiner Frau ein guter Ehemann sein und im Job durchstarten.

Das war’s mit meinem Jahresrueckblick 2017.

Jetzt bist du dran!

Wie war dein 2017 und was nimmst du dir für 2018 vor? Hast du weitere Tipps, wie wir ein Abenteurer werden können, der die Welt bewegt? Machst du auch einen Jahresrueckblick 2017?

Lass uns als Hochsensible Community daran teilhaben und schreib mir einen Kommentar unten in die Kommentarsektion.

Sei ein Abenteurer der die Welt bewegt!

Dein Markus

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