Warum Hochsensible Menschen einen Blog-Reader brauchen

Feedly Bildschirm - ein Blog-Reader

Weil er dir bei etwas Wichtigem hilft!

Nervt dich die Informationsflut heutzutage auch? Von überall werde ich zugetextet und mit Informationen bombardiert. Und dann ist ja noch das, was ich wirklich lesen WILL. Kanalisieren heisst das Stichwort.

Hilfe ich werde überflutet

Schon vor einiger Zeit ist mir mal aufgefallen, wie ich von einer Webseite, von einem Blog zum nächsten gewechselt bin, um zu schauen, was die Neues geschrieben haben.

Echt mühsam wurde es aber erst dann, wenn ich den Link nicht abgespeichert hatte. Google, suchen, und dann aber nur noch schnell hier schauen, und da schauen und…

Jahre später, grauer Bart, lange Haare.

Ne! Nicht ganz! Aber ich hatte mich wieder einmal verzettelt.

Kennst du das?

Du suchst dir die interessanten Informationen im Internet zusammen. Von einer Webseite auf die nächste.

Braucht schon echt viel Zeit!

Und wenn ich den Text nicht spannend finde, habe ich Zeit verplempert!

Ok, nur ein paar Sekunden! Aber eben doch!

Und beim Surfen werde ich vielen Reizen ausgesetzt, was mich als Hochsensiblen halt doch immer wieder sehr ermüdet.

Wenn ich doch alles an einem Platz hätte!

Genau! Das wäre doch die Lösung! Oder?

Wenn ein Programm – ein Blog-Reader -mir all die Blogs und Newsfeeds, die für mich interessant sind, an einem Ort zusammenführen würde. Himmel auf Erden! Oder so.

Dann könnte ich nur dort nachschauen, was es Neues gibt. Und die Artikel, die ich nicht spannend finde oder die mich nicht interessieren, kann ich gleich wieder löschen.

Würde mich interessieren! Und dich?

Die gute Nachricht ist: Das gibt es! Es nennt sich Blog-Reader.

Ein Tool möchte ich euch heute vorstellen: Feedly. Das Teil ist in der Grundversion kostenlos. Für mich sogar im beruflichen Alltag momentan genügend.

Feedly ist auf vielen Plattformen und auch als App erhältlich.

Hier der Link auf die Webseite von Feedly: https://feedly.com/apps.html#popular

Und nein! Ich bekomme von Feedly kein Geld für die Verlinkung. Zwinger! Wirklich nicht.

Wobei euch Feedly wirklich unterstützen kann

Zuerst einmal, sehr erstaunlich, einfach News aus Blogs und anderen Newsfeeds an einem Ort sammeln.

Ihr habt die Möglichkeit, bei Feedly nach Stichworten zu suchen oder eine Webadresse eines Blogs direkt einzugeben und diesen dann zu abonnieren.

So werden euch die neuen Beiträge immer in euren Persönlichen Feeds angezeigt, wenn ihr die App startet.

Damit das Chaos nicht ganz so gross wird – oder weil ihr einfach Ordnung halten wollt – gibt es die Funktion, Kategorien zu erstellen.

Ich habe zum Beispiel für mich die Kategorien Business und Persönlichkeitsentwicklung gemacht. In der ersten Kategorie sammle ich alles, was mit meinem Business zu tun hat. WordPress, Marketing etc. Im zweiten Bereich sind dann alle Blogs drin, die sich mit der persönlichen Entwicklung beschäftigen.

Eingeteilt – anders ausgedrückt Gruppiert – ist es dann nach Blogs. Das bedeutet, wenn zwei unterschiedliche Blogs einen tollen Beitrag zum Thema Mondset geschrieben haben, musst du diese Beiträge beim jeweiligen Blog selbst suchen.

Etwas doof? Oder?

Ja! Aber es gibt eine Lösung!

Seit einiger Zeit gibt es sogar in der kostenlosen Version die Möglichkeit, sogenannte Boards zu erstellen. Boards sind wie die klassischen Ordner, die ihr sicher alle zu Hause habt, wo ihr eure Rechnungen oder andere Unterlagen so einordnen könnt, wie ihr lustig seid. Ganz nach eurem Gusto.

In diesen Boards sammelt ihr dann Artikel nach Stichworten, so als Beispiel.

3 Boards sind in der kostenlosen Version enthalten.

Ein weiters geniales Feature ist die Möglichkeit Artikel für später „zum Lesen“ zu markieren. Dazu müsst ihr nur im Artikel das Symbol, das wir ein Buchzeichen aussieht, anklicken. Feedly speichert diesen Artikel dann in einem speziellen Bereich, der direkt im Hauptmenü erreichbar ist.

Letztendlich ist es eure Entscheidung und von eurem Workflow abhängig, wie ihr was in welcher Reihenfolge lesen wollt. Die Möglichkeit ist jedenfalls vorhanden.

Wenn euch der Artikel dann gefallen hat, könnt ihr ihn auch speichern in Feedly. Gelesene Artikel werden sonst, nachdem sie gelesen worden sind, „gelöscht“.

Ein letztes Feature möchte ich noch erwähnen, das ich auch immer wieder nutze: Die Möglichkeit, Artikel zu teilen.

Feedly stellt eine diesen Palette an Möglichkeiten zum Teilen der Artikel zur Verfügung:

  • Messenger
  • Twitter
  • Facebook
  • Evernote
  • OneNote
  • E-Mail
  • SMS
  • Buffer
  • etc.

Ich persönlich nutze Evernote (noch) und vor allem OneNote zum abspeichern von wichtigen Notizen, Artikeln usw. Von Feedly aus kann ich so für mich relevante Artikel direkt in OneNote abspeichern. Ist echt komfortabel.

Die wollen aber doch sicher mein Geld!

Wie gesagt, die Grundversion ist kostenlos. Und sie reicht in aller Regel auch aus. Für die meisten von uns jedenfalls.

Willst du dir aber direkt in die Artikel Notizen machen, ist die Pro Version die richtige für dich. Rund CHF 60.- pro Jahr kostet sie.

Damit habt ihr eine unlimitierte Anzahl Feeds und Boards, Google Alerts, die Möglichkeit Notizen zu machen und noch einiges mehr.

Wer diese Funktionen braucht, ist mit der Pro Version sicher gut bedient.

Für Teams gibt es dann noch die Team Version.

Und übrigens: Einloggen kannst du dich mit deinem Facebook- oder Google Account. Wenn du willst, darfst du dir gerne auch einen eigenen Feedly Account anlegen.

Jetzt bist du dran!

Feedly ist nur ein Tool für das Zusammenziehen und Sammeln von Blogartikeln und Newsfeeds. Sicher gibt es noch andere Blog-Reader, die ebenfalls gute Dienste leisten.

Wie sind deine Erfahrungen mit Tools wie Feedly? Welche nutzt du und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Lass uns als Hochsensible Community daran teilhaben und schreib mir einen Kommentar unten in die Kommentarsektion.

Sei ein Abenteurer der die Welt bewegt!

Dein Markus